SV Stadelhofen – SV Niederschopfheim 1:3 (1:2)

Stadelhofen: Wellnitz – F. Distelzweig, M. Distelzweig, Hauser (32. Heidsick), Seibert, Raabe, Huber, Ell (74. Maier), Reis, Hüger (60. Rohrer), Dafra.

Niederschopfheim: Süme – Wagner, Möschle T., Leidinger (77. Weber), Schaub, Götz (81. Schillinger), E. Möschle, Weickenberg (73. Komann), Pies (85. Giedemann), Weingart, Mayer (55. Geiler).

Schiedsrichter: Nico Waiber (Boll-Krumbach-Bietingen)
Zuschauer: 250

Tore: 1:0 Seibert (15.), 1:1 Weingart (28.), 1:2 Weingart (45.), 1:3 Leidinger (67.)

Weingarts Doppelpack sichert den Sieg

Routiniert trifft beim 3:1-Auswärtssieg in Stadelhofen doppelt, hat aber nach einem harten Foul auch Glück. Stadelhofens kämpferischer Aufwand wird nicht belohnt. Niederschopfheim bleibt auf Platz 2.

Dem SV Stadelhofen reichte es am Samstagnachmittag in der Fußball-Landesliga nicht ganz zu einem Teilerfolg. Der favorisierte SV Niederschopfheim drehte die Partie und ist nach dem 3:1-Auswärtssieg weiter oben mit dabei.

Fokussiert und zweikampfstark stellte Stadelhofen die Gäste in den ersten 20 Minuten vor Probleme. Als Yanis Dafra nach einer Viertelstunde einen Angriff der Gäste am eigenen Strafraum abfing, zog der Abwehrspieler mit seiner enormen Geschwindigkeit über das gesamte Feld und passte in den Lauf von Joshua Seibert, der mit einem unhaltbaren Schuss aus zehn Metern die Führung erzielte.

Ein Patzer von SVS-Keeper Lion Wellnitz brachte die Gäste zurück in die Partie. Ein Pass in den Fuß von Felix Weingart, den nur noch einzuschieben brauchte, bedeutete das 1:1 (28.). Das Tempo ließ etwas nach, das Spiel wurde ausgeglichener, aber auch härter: Weingart ließ Marius Hauser über die Klinge springen und sah die Gelbe Karte. „Ich habe nach Spielende sofort mit Marius gesprochen, es war von unserem Spieler sicherlich nicht absichtlich, aber es hätte auch eine Rote Karte bedeuten können“, so SVN-Trainer Jan Hertrich. Für Hauser ging es nicht weiter, die Rote Karte erhielt dafür SVS-Coach Marcel Stern, wegen Verlassens der Coachingzone.

Als sich die Stimmungslage wieder beruhigte, schlug Weingart ein zweites Mal zu. Einen Abschlag von Süme nahm Luis Leidinger auf und leitete weiter. Weingart setzte sich durch und erzielte die Führung (45.).

In der zweiten Hälfte spielte der Gast dann seine ganze Routine aus und kam nach 67 Minuten zum entscheidenden Treffer. Eine Flanke von Kapitän Maurice Götz versenkte Leidinger mit einer Direktabnahme unter die Latte.

Bericht: Mittelbadische Presse (jk)
Foto: Chiara Torzi