Den 2:1 Erfolg seiner Mannschaft gegen den SV Rust durch ein Tor in der Nachspielzeit bezeichnet Jan Herdrich, Coach des SV Niederschopfheim (5. Platz/ 17 Punkte) im Nachgang als glücklich: „Wie erwartet war Rust vorne brutal gefährlich und wir haben mehrfach Glück, unter anderem durch en verschossenen Elfmeter beim Stand von 0:1. Vorher bestand allerdings auch für uns die Chance, in Führung zu gehen. Der Sieg in der Nachspielzeit ist natürlich gut für die Moral.“ Gegen den SV Oberwolfach (2./ 18 Punkte) steht am Samstag (17.00 Uhr) jetzt ein echtes Spitzenspiel an, dass den Gästen gleichzeitig die Revanche für die 3:4 Niederlage im Landespokal gegen den SVN bietet. Man kennt sich also gut und die Bilanz der bisherigen Begegnungen ist recht ausgeglichen. Herdich lobt den Gegner als einen über Jahre hinweg stabilen Landesligisten, der nicht nur über die beste Abwehr der Liga verfügt, sondern mit 20 Treffern in der Offensive ebenfalls seine Qualität hat: „Gegenüber dem Spiel in Rust müssen wir die Zweikämpfe mehr annehmen, bei den zweiten Bällen aktiver sein und fußballerisch einfach mehr zeigen.“ Mit bisher lediglich zwölf Gegentoren gehört aber auch der SVN zu den Top-Defensiven der Liga. Das dies kein Hinweis auf eine Abwehrschlacht sein muss, zeigten die sieben Treffer im Pokalspiel. Zwei Treffer steuerte damals Jonas Pies bei, der diesen Samstag wieder im Kader steht. Dafür fällt erneut Max Leist aus und Ermin Avdicevic und Marvin Schillinger sind fraglich.

Bericht: Thomas Delong
Foto: Lasse Meier