SV Niederschopfheim – SC Lahr II 1:1 (0:0)

SV Niederschopfheim: S. Süme – Wagner, Schaub, Pies (64. Mayer), T. Möschle, Götz, Weingart (70. E. Möschle), Schillinger (59. Komann), Leidinger (70. Giedemann), Avdicevic, Wieckenberg

SC Lahr II: Sokelov – Heuberger, Haouidi, Gießler, Nouri (88. Hamit), T. Müller, N. Müller, Fleig, Reiß (76. Makaya), Lagu, Taach

Tore: 1:0 Giedemann (88.), 1:1 Heuberger (90. + 2)

Schiedsrichter: Niklas Pfau (Achern)

Zuschauer: 145

Niederschopfheim (TDe) – In einer hochklassigen Landesliga-Begegnung musste sich am Ende der SV Niederschopfheim unglücklich mit einem 1:1 Unentschieden gegen den SC Lahr II zufrieden geben. Über 90 Minuten bekamen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch geboten, in dem die Lahrer mit Tempo und Technik überzeugen konnten und in der ersten Hälfte unter anderem durch einen Treffer an den Außenpfosten die besseren Chancen hatten. In der zweiten Hälfte erhöhte der SVN den Druck und kam zu mehreren guten Chancen. Direkt nach der Pause überlistet Felix Weingart mit einem Distanzschuss von der Mittellinie Torwart Sokolov, der den Ball gerade noch über die Latte zur Ecke klären kann. Direkt im Gegenzug verhindert Sinan Süme im Tor der Blauen den Führungstreffer der Lahrer. Der Gastgeber kam auf ein deutliches Plus bei den Eckbällen, wogegen es Lahr im ganzen Spiel nur auf eine einzige Ecke brachte. Es entstand früh der Eindruck, dass der erste Treffer die Begegnung entscheiden könnte. Und so wurde es in den letzten Minuten der Partie dramatisch. Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite landet in der 88. Minute der Ball zentral bei Andre Giedemann, der vollkommen allein gelassen zum 1:0 in das Lahrer Tor einschiebt. Die drei Punkte gingen für den SVN trotzdem verloren, da in der Nachspielzeit der Schiedsrichter nicht auf ein Foul an Torwart Sinan Süme entschied, der den Ball bereits in den Händen hatte. So konnte Aaron Heuberger in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch den 1:1 Ausgleich erzielen. Der ausgewechselte Jonas Pies bekam in der 75. Minute auf der Ersatzbank seine zweite gelbe Karte und somit Gelb-Rot.

Bericht: Thomas Delong
Foto: Chiara Torzi